Cleaning Car Air Vents: Dust Out of the Vanes and Crevices, Without Streaks
Daniel von Detailing1 |
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Was ist der Dr. Wack A1 "Leder-Reiniger"? Ein wasserbasierter Reiniger mit unter 5 Prozent anionischen Tensiden für alle Glattlederarten und Kunstleder, ausdrücklich auch für gelochtes und perforiertes Leder. Nicht geeignet für Wildleder, Nubuk und Alcantara. Und keine Pflege: Geschmeidigkeit und Schutz bringt erst der zweite Schritt.
Dr. Wack A1 "Leder-Reiniger" ist ein wasserbasierter Lederreiniger von Dr. Wack für alle Glattlederarten und Kunstleder im Fahrzeug. Er löst den Film aus Hautfett, Handcreme und Textilabrieb, der sich auf der Lederoberfläche und in ihren Poren festsetzt, und nimmt ihn mit dem Tuch auf, statt ihn breiter zu verteilen. Die Deckschicht, die dem Leder seine Farbe gibt, bleibt dabei unangetastet.
Die Arbeit macht ein einziges Tensid: Isopropylamin-Dodecylbenzolsulfonat, ein anionisches Tensid mit einem wasserliebenden und einem fettliebenden Ende. Das fettliebende Ende hakt sich in den Schmutzfilm, das andere bleibt im Wasser hängen, und das Fett wird an einer Leine ins Wasser gezogen. Merkst du daran: Der Speck, den du sonst nur verschmierst, verlässt das Auto im Tuch.
Damit das Tensid überhaupt zupacken kann, geht ein Glykolether voran und macht die Fettschicht wasserlöslich. Xanthan gibt der Flüssigkeit gerade so viel Körper, dass sie auf einer senkrechten Sitzwange nicht sofort abläuft und in die Naht kriecht. Praktisch: ein Durchgang statt drei, und keine dunklen Ränder entlang der Nähte.
Der Film, um den es geht, ist kein Staub. Hautfett, Handcreme, Sonnenmilch und Jeans-Abrieb lagern sich Schicht für Schicht ab, bis das Leder an Lenkrad und Sitzwange speckig glänzt. Dr. Wack beschreibt im Produktinformationsblatt, was dann passiert: Der Schmutz dringt in das Fasergeflecht ein, verstopft die Poren und beschleunigt die Alterung des Leders.
Praxistipp von Detailing1: Wir sehen häufig, dass die Verträglichkeitsprobe, die Dr. Wack im Produktinformationsblatt verlangt, an der ungünstigsten Stelle landet: mitten auf der Sitzfläche des Fahrersitzes. Nimm stattdessen die Rückseite einer Rücksitzlehne, gleiche Lederpartie, gleiche Deckschicht, nur ohne Publikum. Urteile erst, wenn die Stelle trocken ist, denn feuchtes Leder ist immer dunkler. Bei unter 5 Prozent Tensidanteil bleibt die Probe auf pigmentiertem Leder fast immer unauffällig. Die Ausnahme heißt Anilinleder, und die willst du vorher finden.
Der Reiniger geht auf das Tuch, nicht auf das Leder. Drei Schritte, keine Einwirkzeit, gearbeitet wird in Abschnitten von der Größe einer Handfläche.
Nahezu jedes Autoleder ab Werk ist pigmentiertes Glattleder. Über der eigentlichen Haut liegt eine dünne, lackähnliche Deckschicht, die Farbe, Struktur und Abriebfestigkeit trägt, und der Schmutz sitzt auf und in dieser Schicht, nicht in der Haut darunter. Heißt für dich: Die Farbe kann beim Reinigen gar nicht ausbluten, weil sie in der Deckschicht steckt und nicht im Reinigungswasser landet.
Bei Kunstleder gilt dasselbe, nur ohne Haut darunter: Die Oberfläche ist von Haus aus ein geschlossener Kunststoff-Film, der Schmutz sitzt obenauf. Deshalb steht Kunstleder gleichberechtigt neben Glattleder auf der Flasche. In vielen Fahrzeugen sind Türverkleidung, Mittelarmlehne und Sitzwangen ohnehin Kunstleder, während nur die Sitzfläche echtes Leder ist. Ein Produkt für beides erspart dir das Sortieren.
Der dritte Schritt ist der, den fast alle weglassen. Nach dem Reinigen steht der gelöste Schmutz als Emulsion auf der Fläche, und wer den Wagen jetzt zuklappt, hat ihn nur umgelagert. Ein zweites, nur mit Wasser befeuchtetes Tuch nimmt ihn auf. Deshalb arbeitest du in kleinen Abschnitten: Was gelöst ist, muss runter, solange es feucht ist.
Zwei Bedingungen setzt der Hersteller: nicht in praller Sonne und nicht auf erhitzten Oberflächen arbeiten. Ein schwarzer Ledersitz hinter Glas wird an einem Sommernachmittag deutlich wärmer als die Luft draußen, und auf einer warmen Fläche verdunstet das Wasser aus dem Tuch schneller, als du nachwischen kannst. Dann bleibt genau der Rand stehen, den du entfernen wolltest. Schatten und offene Türen lösen das.
An der Naht läuft es anders als in der Fläche. Dort treffen zwei Lederkanten und ein Faden aufeinander, und die Vertiefung dazwischen fängt genau das auf, was du aus der Fläche gelöst hast. Wische deshalb nie quer über die Naht, sondern längs an ihr entlang, und nimm den Rand mit der trockenen Tuchseite auf. Sonst schiebst du den Schmutz in die Rille und siehst ihn dort in vier Wochen als dunkle Linie wieder.
Am Lenkrad zeigt sich das zuerst, weil dort mehr Kontaktstunden pro Quadratzentimeter zusammenkommen als auf jeder anderen Lederfläche im Auto. Bei perforierten Sitzen führst du das Tuch flach über die Löcher, statt es hineinzudrücken, und wringst es vorher aus, bis es feucht ist und nicht mehr nass. Was sonst noch für diesen Arbeitsschritt taugt, steht in der Kategorie Lederreiniger.

Alcantara sieht aus wie Wildleder, ist aber ein Mikrofaservlies aus Polyester. Ein Lederreiniger legt sich zwischen die Fasern, verklebt den Flor und hinterlässt harte Stellen.
Dieselbe Grenze gilt für echtes Wildleder, Nubuk und Velours. Diese Leder haben keine Deckschicht, ihre Oberfläche ist aufgerautes Fasergewebe, das Flüssigkeit aufsaugt und danach verfilzt. Dr. Wack schließt Wildleder im Produktinformationsblatt selbst aus. Wenn dein Sitz sich samtig anfühlt und beim Streichen die Farbe wechselt, ist der A1 "Polster-/Alcantara Reiniger" (Pro) das richtige Produkt.
Auseinanderhalten lassen sich die drei mit zwei Handgriffen. Streich mit dem Finger gegen den Strich: Ändert sich die Farbe und bleibt eine Spur stehen, hast du Alcantara oder Velours vor dir. Bleibt die Fläche gleich und fühlt sich glatt und leicht kühl an, ist es Glattleder, und Nappa ist davon nur die weiche, feinnarbige Variante, oft mit Perforation im Sitzspiegel. Im Zweifel entscheidet die Sitzwange, die ist fast immer das robustere Material.
Die zweite Grenze ist unauffälliger. Anilinleder ist durchgefärbt und trägt keine Deckschicht, es saugt wie Löschpapier und zeigt jeden Wasserrand. Man erkennt es daran, dass ein Wassertropfen sofort dunkel einzieht statt stehen zu bleiben. Genau deshalb verlangt der Hersteller vor jeder Anwendung eine Probe an verdeckter Stelle. Färbt das Tuch, hörst du auf.
Die dritte Grenze steckt in der Physik der Deckschicht. Der Reiniger arbeitet auf ihr, nicht darunter. Farbabrieb von dunklen Jeans liegt oben auf und geht mit, Dr. Wack nennt ihn selbst als Verschmutzungsart. Farbstoff, der über feine Risse in die Schicht gewandert ist, sitzt dagegen darunter, und dorthin kommt kein Reiniger. Was dort steckt, ist ein Fall für die Lederaufbereitung, nicht für eine Flasche.
Und die letzte, die schon im Namen steht: Der A1 "Leder-Reiniger" reinigt, er pflegt nicht. Er gibt dem Leder weder Geschmeidigkeit noch Schutz zurück und stellt keine abgeriebene Sitzwange wieder her, auf der die Deckschicht bereits fehlt. Frisch gereinigtes Leder ist offen und ungeschützt. Was danach kommt, ist ein eigener Schritt mit einem eigenen Produkt.
Zwei GTÜ-Vergleichstests und ein Test in Auto Bild Sportscars gingen an Dr. Wack. Bewertet wurde jeweils das Gespann aus Reiniger und Pflege, nicht die einzelne Flasche.
Die Zahlen: 227 von 300 Punkten und Platz 1 von 12 Produkten bei der GTÜ im November 2013, 239 von 300 und Platz 1 von 10 im März 2014, dazu Platz 1 von 7 bei Auto Bild Sportscars. Fair bleibt die Einordnung nur mit zwei Fußnoten: Die Tests sind über zehn Jahre alt, und die Flasche trägt heute den Aufdruck Neue Power-Formel. Sie belegen die Linie, nicht die aktuelle Rezeptur.
Gebaut wird beides bei Dr. O.K. Wack Chemie in Baar-Ebenhausen. Für dich ist der A1 "Leder-Reiniger" richtig, wenn du pigmentiertes Glattleder oder Kunstleder im Auto hast, gern helles, gern perforiertes, und wenn du bereit bist, den zweiten Schritt mitzugehen. Wer nur einmal im Jahr durchwischen will, nimmt besser gleich die A1 "Leder-Pflege" dazu, denn laut Hersteller ziehen deren Pflegekomponenten auf Jojobaöl-Basis erst nach der porentiefen Reinigung wirklich ein.
Zum Gebinde: 250 ml klingen wenig für eine komplette Lederausstattung. Sie reichen weiter, als die Zahl vermuten lässt, weil das Tuch dosiert und nicht ein Sprühkopf. Eine Ergiebigkeitsangabe macht Dr. Wack allerdings nicht, und wir rechnen dir keine vor, die wir nicht belegen können. Was wir sagen können: Ein Durchgang über Lenkrad, Vordersitze und Türverkleidungen kostet dich mehr Tuchseiten als Produkt.
Der Prüfstein am Ende ist nicht das Leder, sondern das Tuch. Frisch gewischtes Leder sieht immer sauber aus, weil es feucht und dunkel ist, und das täuscht zuverlässig. Nimm eine frische Tuchseite und fahre über die eben behandelte Fläche: Kommt sie grau hoch, geben die Poren noch Schmutz ab, und du bist nicht fertig.
Erst wenn die Tuchseite sauber bleibt, ist die Fläche bereit für den zweiten Schritt. Das ist kein Detail, sondern der Grund, warum die Reihenfolge zählt: Pflege auf noch schmutzigem Leder schließt den Schmutz unter der neuen Schicht ein, statt ihn zu entfernen. Beim nächsten Durchgang arbeitest du dann gegen dein eigenes Produkt.

Not sure about Dr. Wack "A1" A1 "Leder-Reiniger" Leather Cleaner? Get it explained:
Der A1 "Leder-Reiniger" ist ein wasserbasierter Lederreiniger für alle Glattlederarten und Kunstleder im Fahrzeug. Er löst den Film aus Hautfett, Handcreme und Abrieb aus der Lederoberfläche, ohne die originale Farbgebung zu verändern. Die Deklaration nennt sieben Bestandteile mit unter 5 Prozent anionischen Tensiden. Gelochtes und perforiertes Leder sind ausdrücklich freigegeben.
In drei Schritten. Ein weiches Tuch oder einen feinporigen Schwamm mit dem Reiniger tränken, die Lederflächen in handtellergroßen Abschnitten ohne Druck reinigen, dann mit einem zweiten, nur mit Wasser befeuchteten Tuch rückstandsfrei nachwischen. Eine Einwirkzeit gibt es nicht. Schritt drei ist der wichtigste, weil er den gelösten Schmutz wirklich aus dem Auto holt.
Der Reiniger nimmt weg, die Pflege gibt zurück. Der A1 "Leder-Reiniger" holt Fett und Schmutz aus den Poren und hinterlässt eine saubere, aber ungeschützte Oberfläche. Erst die A1 "Leder-Pflege" bringt danach Geschmeidigkeit und Schutz. Laut Hersteller ziehen deren Pflegekomponenten erst nach der porentiefen Reinigung richtig ein.
Ja, helles pigmentiertes Glattleder ist sein Kerngebiet. Die Rezeptur kommt ohne Bleichmittel und ohne Scheuerkörper aus und verändert die originale Farbgebung nicht. Bei hellen Sitzen lohnt es sich, häufiger und in kleineren Abschnitten zu arbeiten, weil sich der graue Abrieb von Jeans und Handflächen dort früher zeigt als auf schwarzem Leder.
Der Flor verklebt. Alcantara ist ein Mikrofaservlies aus Polyester, Wildleder und Nubuk sind aufgeraute Leder ohne Deckschicht. Beide saugen die Flüssigkeit auf, trocknen hart und fleckig ab. Dr. Wack schließt Wildleder ausdrücklich aus. Für diese Materialien ist der A1 "Polster-/Alcantara Reiniger" (Pro) zuständig.
Nach Kontakt, nicht nach Kalender. Lenkrad und Fahrersitzwange sammeln das meiste Hautfett und sind reif, sobald sie speckig glänzen. Rückbank und Türverkleidungen brauchen deutlich seltener einen Durchgang. Ein verlässlicher Test: Eine frische Tuchseite über die Fläche ziehen. Kommt sie grau hoch, ist es Zeit für die Reinigung.
Beginne mit der Probe, die Dr. Wack im Produktinformationsblatt vorschreibt. Trage etwas Reiniger auf ein Tuch auf und teste an einer verdeckten Stelle derselben Lederpartie, etwa der Rückseite einer Rücksitzlehne. Urteile erst, wenn die Stelle wieder trocken ist, denn feuchtes Leder ist immer dunkler. Nimmt das Tuch Farbe auf, brich ab.
Tränke dann ein weiches, saugfähiges Mikrofasertuch oder einen feinporigen Schwamm mit dem Reiniger. Das Produkt gehört auf das Tuch, nie als Strahl auf die Fläche. Bei gelochtem und perforiertem Leder ist das der entscheidende Punkt: Ein getränktes Tuch, das du vorher ausgewrungen hast, gibt keine Flüssigkeit in die Löcher ab.
Arbeite in Abschnitten von der Größe einer Handfläche und ohne Druck. Fahre am Lenkrad und an den Sitzwangen zuerst, weil sich dort das meiste Hautfett sammelt. Bei hartnäckigen Stellen hilft ein zweiter leichter Durchgang mehr als kräftiges Reiben, das nur die Deckschicht poliert und den Schmutz in die Nähte drückt.
Wische jeden Abschnitt sofort mit einem zweiten, nur mit Wasser befeuchteten Tuch rückstandsfrei nach. Das ist Schritt drei von drei und der, den die meisten weglassen. Prüfe zum Schluss mit einer frischen Tuchseite: Bleibt sie sauber, ist die Fläche fertig und bereit für die anschließende Pflege. Kommt sie grau hoch, geht ein Durchgang zurück.
Hinweise: Nicht in praller Sonne oder auf erhitzten Oberflächen anwenden, ein Innenraum hinter Glas wird deutlich wärmer als die Außenluft. Für Wildleder, Nubuk, Velours und Alcantara ist der Reiniger nicht geeignet, dort verklebt er den Flor. Abgeriebene Stellen, an denen die Deckschicht bereits fehlt, lassen sich reinigen, aber nicht wiederherstellen. Der Reiniger ersetzt keine Pflege: Nach der Reinigung bleibt das Leder ohne Schutz, bis der zweite Schritt folgt. Gut verschlossen und vor Frost geschützt aufbewahren, kühl und dunkel, nicht im Auto überwintern lassen.
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Dr. O.K. Wack Chemie GmbH
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